CoverUp Tattoo´s
- skinhunter
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Cover-up Tattoos:
So verwandelst du alte Jugendsünden in neue Meisterwerke
Ein verblasster Name, ein ungeliebtes Motiv oder eine handwerkliche Fehlentscheidung – fast jeder dritte Tätowierte bereut mindestens eines seiner Kunstwerke. Doch anstatt sich mit Laserbehandlungen abzumühen, entscheiden sich viele für ein Cover-up Tattoo. Aber wie funktioniert das Überstechen eigentlich, und was musst du beachten?
Was ist ein Cover-up Tattoo?
Bei einem Cover-up wird ein neues Design direkt über eine bestehende Tätowierung gestochen. Dabei werden neue Farbpigmente in dieselbe Hautschicht eingebracht, um das alte Motiv optisch verschwinden zu lassen.
Die wichtigsten Regeln für ein gelungenes Cover-up
Damit die Verwandlung gelingt, gibt es ein paar technische Fakten, die du kennen solltest:
Größe: Das neue Tattoo muss in der Regel deutlich größer sein als das Original, um die alten Linien in Schattierungen oder Details einzubauen.
Farbe: Dunkle Farben wie Schwarz, Dunkelblau oder tiefes Rot decken am besten. Helle Farbtöne allein reichen meist nicht aus, da die alte Tinte sonst nach dem Heilungsprozess wieder durchscheinen kann.
Motivauswahl: Organische Formen wie Blumen, Tiere (z.B. Drachen oder Schlangen) oder detaillierte Schattierungen eignen sich hervorragend, um alte Linien „aufzubrechen“.
Die 1/3-Regel: Das Geheimnis der Profis
Erfahrene Artists nutzen oft die 1/3-Regel. Ein Drittel des neuen Tattoos besteht aus tiefer schwarzer Schattierung (direkt über dem alten Motiv), ein Drittel aus Farbe oder Graustufen und das letzte Drittel bleibt oft hell oder leer, um dem Design Tiefe zu verleihen.
Vorbereitung und Beratung
Ein Cover-up erfordert mehr Planung als ein gewöhnliches Tattoo.
Beratungsgespräch: Ein Profi muss dein altes Tattoo sehen, um die Machbarkeit zu prüfen.
Laser-Aufhellung: Manchmal ist das alte Tattoo so dunkel, dass eine vorherige Teil-Aufhellung mit dem Laser nötig ist, um mehr kreative Freiheit für das neue Motiv zu gewinnen.
Kosten: Plane ein höheres Budget ein. Die Technik ist anspruchsvoller und zeitintensiver als bei einem neuen Tattoo.



Fazit: Mut zur Veränderung
Ein Cover-up ist mehr als nur das Überdecken von Fehlern – es ist eine künstlerische Evolution deiner Hautgeschichte. Mit dem richtigen Artist wird aus einer „Altlast“ ein echtes Highlight.



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